KiTas nach Anzahl der betreuten Kinder{{selectedDataLayer.legend[selectedIndicator.uid].chart.yearLabelOverride || selectedDataLayer.year}}
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Die Einrichtungsgröße nach der Anzahl der betreuten Kinder stellt einen informationsreichen Indikator dar. Diesbezüglich unterscheiden sich die KiTas zwischen den Bundesländern enorm. Dies kann mit Hilfe der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik analysiert werden und wird im vorliegenden Indikator anhand der Kategorien „weniger als 45 Kinder“, „45 bis zu 75 Kinder“ und „76 Kinder und mehr“ abgebildet.

2017 werden in 37,9 % aller KiTas in Deutschland bis zu 44 Kinder betreut („kleine“ KiTas), weitere 31,7 % gehören der „mittleren“ KiTa-Größe an (45 bis zu 75 Kinder) und in 30,3 % der KiTas gibt es 76 Kinder und mehr („große“ KiTas). 

Auf Ebene der Bundesländer gibt es diesbezüglich große Unterschiede: Während in Baden-Württemberg (51,2 %), Bremen (51 %) und in Berlin (50,3 %) mehr als die Hälfte aller KiTas als kleine KiTas einzustufen sind, also bis zu 44 Kinder betreuen, sind es Sachsen nur 16,6 % aller KiTas. In diesem Bundesland gehören 58,7 % aller KiTas der KiTa-Größe „76 Kinder und mehr“ an. In Baden-Württemberg trifft dies nur auf 16,2 % aller KiTas zu.  

Die Einteilung der KiTas nach der Anzahl betreuter Kinder erfolgte im Rahmen der eigenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik. Dabei wurden Einrichtungen mit weniger als 45 betreuten Kindern als „kleine KiTas“, mit 45 bis zu 75 Kindern als „mittlere KiTas“ und mit 76 Kindern und mehr als „große KiTas“ eingestuft. Der Indikator wurde erstmalig mit den amtlichen Daten zum 01.03.2016 ausgewertet.

Quelle

Daten ab 2017:

FDZ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie Statistisches Bundesamt, Kinder und tätige Personen in Tageseinrichtungen und in öffentlich geförderter Kindertagespflege, 2017; Berechnungen der Bertelsmann Stiftung, 2018.

Daten 2016:

FDZ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie Statistisches Bundesamt, Kinder und tätige Personen in Tageseinrichtungen und in öffentlich geförderter Kindertagespflege, 2016; Berechnungen des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund, 2017.